Cajalsche Horizontalzellen und Ganglienzellen des Marks by Klara Oppermann (auth.)

By Klara Oppermann (auth.)

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Atlas zu Peripherische Nerven und Gefäßsystem

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Narkoselähmungen entstehen nicht durch die Narkose als solche, sondern durch Druck auf größere Nervenstämme infolge schlechter Lagerung des Kranker!. Der N. radialis ist geßhrdet durch Druck der Innenseite des Oberarmes gegen die Tischkante, der N. peroneua durcih die Beinhalter und der Plexus brachialis durch Zug am Arme nach oben und hinten. Durch Massage und Elektrizität pflegen sich diese Lähmungen innerhalb 8 Wochen zurückzubilden, nur die Plexuslähmung erweist sich als sehr hartnäckig. Die mit der Narkose verbundenen Störungen des Säurebasengleichgewichts führen zu einer Erhöhung der Schockbereitschaft und bedeuten dadurch eine Erhöhung der Operationsgefahren.

Die örtliche Betäubung. Die örtliche Betäubung ist für den Gesamtkörper weniger eingreifend als die allgemeine. Da sehr aufgeregte Menschen, Kinder unter 14 Jahren, Krankheiten mit bestimmtem Sitz für die örtliche Betäubung ausscheiden, wird sie die Narkose nie völlig überwinden können. Jm Krieg hat die örtliche Betäubung für die Eingriffe an Gaskranken besondere Bedeutung gewonnen. ffther oder Athylchlorid (Kelen) ist für die Incision von Furunkeln und oberflächlichen Abscessen im Gebrauch. Die Kranken können jedoch den Druck des Messers auf das entzündete Gewebe sowie den Nachschmerz spüren.

Solche 17 Die Wundbehandlung. Wunden sollen, wenn sie innerhalb der ersten 6 Stunden nach der Verletzung in chirurgische Behandlung kommen, ehe sie genäht werden, sorgfältig nach FRIEDRICH im Gesunden ausgeschnitten werden. Dabei ist die Wunde in örtlicher Betäubung wie ein geschlossener Trichter mit Messer und Pinzette auszuschneiden (Abb. 2). Der infizierte Pinzettenarm a darf nicht wieder in das keimfreie Gewebe b der Wunde gelangen. Nur verhältnismäßig kleine Wunden lassen sich also in dieser Weise vom praktischen Arzt versorgen.

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