Das Tuberkulose-Problem by Hermann von Hayek

By Hermann von Hayek

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Atlas zu Peripherische Nerven und Gefäßsystem

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Die Immunbiologie behauptet nicht, daß dies in allen Fällen so ist. ) Aber sie trifft bei der Häufigkeit des tuberkulös erkrankten Mutterleibes in vielen Fällen zweifellos das Richtige. Die bedeutend geringere Möglichkeit der Übertragung durch den erkrankten Vater bei der Zeugung braucht dabei gar nicht berücksichtigt zu werden. Diese Auffassung ist nichl; uferlos. Sie sucht im Gegenteil eine scharfe Begrenzung durch den Beginn der Wechselwirkung zwischen Menschenkörper und Tuberkelbacillus. Wir besitzen ja bereits Methoden, um eine solche bestehende Wechselwirkung mit genügender Sicherheit festzustellen.

Das würde ihre Arbeit außerordentlich erleichtern. Aber sie erhält bisher keine solchen klaren Abgrenzungen. Mögen wir die Konstitution in diesem oder jenem Sinne erfassen in jedem Falle drängt sich sogleich die kritische Frage auf, welche dieser Eigenschaften mit der Erkrankung wirklich in kausalem Zusammenhang stehen und welche nicht. Erfassen wir die Konstitution als veränderliche Summe ererbter und erworbener Eigenschaften, so ergibt sich wie bei der Disposition eine weitere bedeutungsvolle Frage.

Solange solche nicht gegeben sind, dürfen wir nicht den festen Boden verlassen, der nach so langer Arbeit mühsam gewonnen wurde. Aber eine Frage von grundlegender Bedeutung scheint heute noch mißverständliche Schwierigkeiten in der Auffassung zu bieten.

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