Das Veterinärwesen einschließlich einiger verwandter Gebiete by Klaus Wehrle

By Klaus Wehrle

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Atlas zu Peripherische Nerven und Gefäßsystem

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Sie wurden jedoch von keinem Beamten gesehen. Unter den Zuchthengsten ist kein Fall vorgekommen, und der "Inspektor General, Civil Veterinary Department" glaubt, daß die Krankheit in Indien ganz erloschen ist. d) Bekämpfung anderer Viehseuchen. Die Durchführung ähnlicher Maßnahmen, wie sie beim Rotze der Einhufer vor· gesehen sind, ist bei Rinderseuchen in Indien wegen der religiösen Anschauungen der eingeborenen Bevölkerung unmöglich. Denn der Hindu wird niemals seine Ein· willigung zum Töten eines Rindes geben.

Klasse etwa 0,16 M; für Schafe, Ziegen, Schweine 0,16 M, für Kälber und Lämmer 0,08 M für das Stück. Ob eine Fleischbeschaffenheit 1. oder 2. Klasse vorliegt, wird bei der Fleischbeschau durch den Schlachthausvorsteher bestimmt. Nach dem Schlachten werden alle Fleischstücke mit. , 2. und 3. Qualität Fleisch dient. Trächtige Tiere dürfen nicht geschlachtet werden. Die Durchführung dieser Vorschriften läßt allerdings zu wünschen übrig. Der Schlachthausvorsteher, der allein mit den Schlächtern zu tun hat, ist ein Laie, ihm sind zwei Veterinary Assistants beigegeben, welche die eigentliche Fleischbeschau handhaben.

Der Hindu ißt kein Fleisch; der Mohammedaner im allgemeinen nur solches von Kleinvieh. Zum Verkauf geschlachtet wird nur in den Städten, und die "Municipal Acts" der verschiedenen Provinzen geben der Provinzialregierung das Recht, Vorschriften für die Errichtung und den Betrieb der Schlachthäuser zu erlassen. Die Einfuhr von Fleisch in die Städte ist verboten. Dieses Verbot wird z. B. in Bombay durch einen besonderen Stab von Beamten überwacht. In Kalkutta sucht man die Einschmuggelung von nicht untersuchtem Fleisch dadurch zu verhüten, daß ein vor der Stadt liegendes, nicht zu Kalkutta gehöriges Schlachthaus von den Schlachthaustierärzten Kalkuttas regelmäßig mit beaufsichtigt wird, genau wie wenn es zu Kalkutta gehörte.

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